Prüfer nehmen 51 Stollen beim Martini-Markt unter die Lupe
Ergebnisse stehen noch aus
- Attendorn, 08.11.2021
- Verschiedenes
- Von Jonas Johannes
Attendorn. Im Rahmen des Martinimarktes hat in Attendorn am Sonntag, 7. November, die jährliche Stollenprüfung der Bäcker-Innung Westfalen-Süd stattgefunden. Die Ergebnisse werden in den nächsten Tagen veröffentlicht.



Jeder kennt sie, viele Menschen warten das ganze Jahr auf sie: die Christstollen. Die Sorten sind sehr vielseitig und reichen von der klassischen Variante mit Rosinen oder gefüllt mit Marzipan und Nüssen bis hin zu ganz ausgefallenen Kreationen zum Beispiel mit Whiskey oder Schwarzbier.

Die Form des Christstollens soll einer alten Sage nach der Wiege des Christkindes und die weiße Puderzuckedecke die Windel des Jesuskindes darstellen.

Um dem Verbraucher die bestmögliche Qualität anzubieten, werden jährlich Christstollen unter schärfsten Bedingungen von der Bäcker-Innung getestet und bewertet. In diesem Jahr wurden 51 Stollen unter die Lupe genommen.

Unter der Oberhand von Bäckermeister, Brotsommelier und Fachlehrer an der Ersten Deutschen Bäckerfachschule in Olpe, Maik Wegner, wurden die Stollen auf ihre Qualität, den Geschmack, die Form und das Aussehen geprüft. Unterstützt wurde Wegner von Obermeister Georg Sangermann, stellvertretender Obermeister Wilhelm Voßhagen, Bäckermeister Steffen Maiworm, Bäckermeisterin Simone Hellmann und Bäckermeister Marco Frank.
Die Besucher konnten auf dem Martini-Markt erleben, wie eine Stollenprüfung abläuft – und auch von den Stollen probieren. Die Ergebnisse werden in den nächsten Tagen bekanntgegeben.
