Ostern in Attendorn: LokalPlus erklärt die beliebten Bräuche
Semmelsegnen, Klappstern und Kreuzvermessen
- Attendorn, 29.03.2018
- Von Barbara Sander-Graetz
Barbara Sander-Graetz
Redaktion
Attendorn. Das Osterbrauchtum in Attendorn ist einmalig. Die Abläufe sind seit Jahrzehnten festgelegt und werden von Generation zu Generation weitergegeben. Dazu gehören vor allem die beliebten, teilweise zum Massenspektakel gewordenen Bräuche des Semmelsegnens, das Kreuzeschlagen und -vermessen sowie die vier Osterfeuer auf den vier Köpfen der Stadt. LokalPlus erklärt die Bräuche zur Einstimmung auf die Feierlichkeiten.



Gleichzeitig ziehen Messdiener mit sogenannten Ratschen, die ein weit hörbares Geräusch verursachen, um die Kirche. Ebenso laufen in der Karwoche die Vorbereitungen zur Herstellung der Ostersemmel auf Hochtouren.
In dem neu ausgehandelten Vertrag wurde unter anderem vereinbart, dass der Osterfeuerverein als Veranstalter grundsätzlich selbst die Verkehrssicherungspflicht für die Veranstaltung übernimmt. Die Stadt steht als Eigentümerin des Waldes lediglich für die sogenannten „waldtypischen Gefahren“ in der Verkehrssicherungspflicht.
Den Abschluss der Ostertage in Attendorn bildet die feierliche Osterabendandacht im „Sauerländer Dom“, wobei die vier „Lüchten“ wie die Osterfeuer als Zeichen des Sieges über Leben und Tod, als Symbol des Sieges vom Licht über die Dunkelheit, zu verstehen sind.
