Ökumenische Vesper demonstrierte Verbundenheit der Christen
Hoher Stellenwert
- Attendorn, 26.04.2021
- Dies & das
Attendorn. Die Ökumenische Vesper 2020 in der Erlöserkirche Attendorn ist der Pandemie zum Opfer gefallen und wurde verschoben. Um den gemeinsamen Gottesdienst nicht noch einmal verschieben zu müssen, haben sich die Verantwortlichen entschlossen, ihn nicht als Präsenz-, sondern als „youtube-Gottesdienst“ anzubieten, damit er überall mitgefeiert werden konnte.




Für die handelnden Personen vor Ort wurde ein umfangreiches Schutzkonzept entwickelt. Alle Mitwirkenden wurden vor Beginn der Vesper vom DRK Attendorn auf Corona getestet. Da alle Tests negativ waren, konnte im Gottesdienst – bei notwendigem Abstand zueinander - auf Masken verzichtet werden.

Der Vorsitzende des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Attendorn-Lennestadt Wolfgang Dröpper und Pfarrer Andreas Schliebener begrüßten neben der Präses Dr. h.c. Annette Kurschus und Erzbischof Hans-Josef Becker, Vertreter der Katholischen, Syrisch-, Griechisch- und der Koptisch-Orthodoxen Kirchen.
Die Liste der beteiligten Personen zeige eindrucksvoll, welchen Stellenwert diese ökumenische Vesper inzwischen habe, machte Superintendent Dr. Christof Grote deutlich: „Dass dieses große ökumenische Ereignis in unserem Kirchenkreis stattfindet, ist etwas ganz Besonderes und ein starkes Zeichen der Verbundenheit der Christen untereinander, gerade in diesen schwierigen Zeiten.“

In ihren Einführungsworten betonte Präses Kurschus, dass die Christen zwar wie getrennte Geschwister seien, sie aber keine getrennten Schwestern und Brüder bleiben wollen und machte dies am Gleichnis vom Weinstock deutlich.
