Nach Tod eines 71-Jährigen in Ennest: Polizei schließt Fremdverschulden aus

Beteiligter freigelassen


Topnews
 von Symbol Nils Dinkel
© Symbol Nils Dinkel

Ennest. Ein 71-jähriger Mann ist am Montagabend, 25. März, nach einer verbalen Auseinandersetzung in Ennest gestorben (LokalPlus berichtete). Nach der Obduktion des Leichnams schließen Polizei und Staatsanwaltschaft ein Fremdverschulden als Todesursache aus. Der 48-Jährige ist nach Bekanntgabe des Ergebnisses aus der Haft entlassen worden.


Der 71-jährige Mann aus Niederfischbach (Kreis Altenkirchen), der als Busfahrer bei einer Zeitarbeitsfirma beschäftigt war, war im Industriegebiet in Ennest in einen verbalen Streit mit einem 48-Jährigen geraten. Nach ersten Angaben sollte es dabei auch zu körperlichen Attacken seitens des 48-jährigen Businsassen aus Olpe gekommen sein.

Aussagen von Zeugen haben jedoch diese Beobachtungen widerlegt. Die Zeugen gaben an, dass es zwischen den Beteiligten zunächst im Bus zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen sei.
Mann brach auf offener Straße zusammen
Danach hätten die Männer das Streitgespräch auf der Straße fortgeführt. Dort soll es dann auch zu leichtem Körperkontakt zwischen den Beteiligten. Einem Zeugen gelang es dann, den Streit weitestgehend zu schlichten. Zusammen mit dem Busfahrer begab er sich aus dem Gefahrenbereich. Kurz danach brach der 71-Jährige aber auf der Straße zusammen und verstarb noch am Ort des Geschehens. Die Obduktion des Toten erfolgte auf Anordnung der Staatsanwaltschaft am Dienstagmorgen, 26. März.
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