Musikzug Ennest trifft sich digital
Podestplätze bei Landeswettbewerb
- Attendorn, 19.03.2021
- Dies & das
Ennest. Der Musikzug Ennest hat sich kürzlich zu einem Online-Treffen verabredet, in dem die Musiker in allen Vereinsbelangen auf den aktuellen Stand gebracht wurden. Denn auch wenn die Probenarbeit weiterhin ruhen muss, geht die Arbeit im Hintergrund weiter.




Knapp 60 Mitglieder des Sinfonischen Blasorchesters nahmen am Treffen teil und bekamen einen Überblick über die Vorstandsarbeit, die entgangenen Termine und auch einen Ausblick auf die kommenden, geplanten Ereignisse.
Nachdem bereits das Jahreskonzert im Januar Corona zum Opfer gefallen war, wird auch das beliebte Fest „Boarding for Vattertach“ an Christi Himmefahrt nicht stattfinden. Die Frage, ob und unter welchen Bedingungen es eine Schützenfestsaison für den Musikzug Ennest geben wird, bleibt zum jetzigen Zeitpunkt abzuwarten.

Und auch die bereits verschobenen Bundeswertungsspiele im September in Freiburg, bei dem der Musikzug Ennest hoffte, zum dritten Mal in Folge die Bühnenwertung als bestes Feuerwehrorchester Deutschlands erringen zu können, werden 2021 nicht stattfinden.
Dirigent Ingo Samp berichtete über verschiedene Möglichkeiten, sich auch ohne Proben am Instrument fit zu halten und gab eine Aussicht, wie die Probenarbeit demnächst langsam wieder anfangen könnte. So wären zunächst Registerproben und Proben in kleinen Besetzungen denkbar. Sollte das Wetter mitspielen, seien auch wieder Gesamtproben Open Air eine Option.

Dass man auch in der jetzigen Zeit musikalisch tätig werden kann, zeigten Jona Baltes, Felix Rauterkus und Julius Griese - allesamt Schüler Ingo Samps. Die drei Trompeter des Musikzugs Ennest nahmen am Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ teil, der in diesem Jahr online stattfand. Die Beiträge mussten als Video eingeschickt werden und wurden von einer Jury bewertet.

Hierbei konnten die Drei jeweils sehr gute Ergebnisse erzielen. Jona erreichte in der Altersstufe IV 20 von 25 Punkten und einen zweiten Preis. Felix erspielte sich in der Altersstufe V 21 von 25 Punkten und einen ersten Preis. Julius´ Beitrag belohnte die Jury in Altersstufe VI mit 22 von 25 Punkten und ebenfalls einem ersten Preis.
Positives konnte auch Jugendwartin Nadja Springob verkünden: Trotz Pandemie läuft die Jugendarbeit weiterhin sehr gut. So befinden sich zurzeit 42 Kinder in den Nachwuchsorchestern und -gruppen des Musikzuges in Ausbildung. Seit vergangener Woche darf auch der Instrumentalunterricht wieder in Präsenz stattfinden - ein Angebot, das die Kinder und Jugendlichen mit großer Freude wahrnehmen.

Nach dem offiziellen Ende des Treffens blieben viele Mitglieder noch lange online und tauschten sich aus. Denn eines wurde sehr deutlich: Nicht nur das Musizieren wird von allen schmerzlich vermisst, sondern auch das Gemeinschaftsleben.
