Musikzug Attendorn: Premiere für Dirigent Markus Brüggemann
Konzert in Stadthalle
- Attendorn, 19.11.2023
- Kultur
Attendorn. Der Musikzug der freiwilligen Feuerwehr Attendorn präsentierte sein jährliches Konzert in der Stadthalle Attendorn, erstmalig unter der Leitung von Markus Brüggemann, der seit Anfang des Jahres neuer Dirigent des Musikzuges ist.

Das vielfältige Programm führte die Zuhörenden zunächst in das Genre der deutschen Blasmusik. Eröffnet wurde das Konzert mit der kraftvollen „Festivus Fanfare“ von Martin Scharnagl, mit welcher das Orchester die Stadthalle direkt in eine festliche Stimmung versetzte.
Als ersten Marsch des Abends, servierten die Musiker den „Deutschen Marsch“ von Guido Rennert. Mit dem Konzertmarsch „Mit vollen Segeln“ (Klaus Strobl) präsentierte der Musikzug außerdem einen moderneren Marsch, der durch ein Zusammenspiel aus klassischen und modernen Elementen der Blasmusik besticht.

Mit den sinfonischen Stücken „Pilatus: Mountain of Dragons“ (Steven Reineke) und „Cassopeia“ (Carlos Marques) entführten das Orchester sein Publikum in mystische Welten. Die verschiedenen Solisten schafften es, die Atmosphäre der Tongemälde perfekt einzufangen und ließen so manchen Zuhörer sich in fremden Welten träumen.
Träumen war auch das Stichwort für „Pacific Dreams“ (Jacob de Haan), bei dem das Orchester seine Zuhörenden auf eine Reise zum fernen Pazifik mitnahm und auch der ein oder andere Fuß zu exotischen Rhythmen mitwippte.

Im zweiten Konzertteil kamen Freunde der Film-, Rock- und Popmusik auf ihre Kosten. Die Musik zum Film „Spirit - Der wilde Mustang“, komponiert von Hans Zimmer, forderte mit seinem rasanten Tempo vor allem die Fingerfertigkeit der Holzbläser.

Mit dem vorletzten Stück, dem allseits beliebten „Selections from Starlight Express“ (Jerry Nowak) nahm das Orchester noch einmal Fahrt auf und beendete das Konzert mit einer Hommage an das letztjährige Rock- und Popkonzert „Still Standing“, dem „Deep Purple Medley“ (Toshihiko Sahashi).

Das Publikum honorierte das tolle Konzert mit stehenden Ovationen und so wurde das Orchester erst nach drei Zugaben in die wohlverdiente Aftershow-Party entlassen werden.
