„Keine Gewalt gegen Frauen und Kinder“: Agendaforum Attendorn informiert

Veranstaltung zum Aktionstag


Die Hansestadt Attendorn unterstützt die Veranstaltung des Agendaforums (von links): Marion Terschlüsen (Gleichstellungsbeauftragte der Hansestadt Attendorn), Bürgermeister Christian Pospischil, Theresia Wurm und Bärbel Röben (beide Agendaforum). von Hansestadt Attendorn
Die Hansestadt Attendorn unterstützt die Veranstaltung des Agendaforums (von links): Marion Terschlüsen (Gleichstellungsbeauftragte der Hansestadt Attendorn), Bürgermeister Christian Pospischil, Theresia Wurm und Bärbel Röben (beide Agendaforum). © Hansestadt Attendorn

Attendorn. Anlässlich eines internationalen Aktionstages lädt das Agendaforum der Hansestadt Attendorn für Mittwoch, 22. November, um 19 Uhr zu einer Info-Veranstaltung unter dem Titel „Keine Gewalt gegen Frauen und Kinder“ in das Begegnungszentrum „lebensfroh“ in Attendorn ein. Unterstützt wird die Veranstaltung von der Hansestadt Attendorn.


Am 25. November findet unter dem Motto „#schweigenbrechen“ alljährlich der internationale Aktionstag gegen Gewalt gegen Frauen und Kinder statt, um Solidarität mit den Betroffenen zu zeigen.

Theresia Wurm und Bärbel Röben vom Agendaforum stellten das örtliche Projekt zum Aktionstag jetzt im Attendorner Rathaus vor. Bärbel Röben erläuterte, dass das Agendaforum die Frage der Gewalt auf die lokale Ebene beziehen und nicht abstrakt als „Problem der Anderen“ beschreiben wolle.

Referentin von „Frauen helfen Frauen“

Im Vortrag am Mittwoch, 22. November, führt Anette Pfeifer vom Verein „Frauen helfen Frauen“ in das Thema ein und schildert die aktuelle Situation im Kreis Olpe. Als Mitglied im Team der Frauenberatungsstelle in der Kreisstadt verfügt sie über große Erfahrung im Umgang mit Betroffenen. Zudem berichtet sie über die Arbeit des Frauenhauses, das den Frauen und Kindern aus der Region im Notfall Zuflucht gewährleistet.

Die meisten Ratsuchenden waren 2022 nach den Zahlen der Olper Beratungsstelle deutsche Frauen zwischen 26 und 50 Jahren. 91 Prozent der Täter waren Männer, die meisten stammten aus dem privaten Umfeld. Sie kamen aus allen sozialen Schichten. Pfeifer wird über die verschiedenen Formen von Gewalt gegen Frauen und Kinder im Kreis sprechen und über Hilfs- und Präventionsangebote informieren.

Hilfetelefon für Betroffene

Einlass ist ab 18.30 Uhr, der Eintritt frei. Nach dem Vortrag von Anette Pfeifer folgt eine Frage- und Diskussionsrunde. Freiwillige Spenden für den Verein „Frauen helfen Frauen“ sind willkommen.

Die Gleichstellungsbeauftragte der Hansestadt Attendorn, Marion Terschlüsen, weist darauf hin, die Nummer Tel. 116 01 16 des Hilfetelefons weiter bekannt zu machen: „Hier können Betroffene rund um die Uhr in mehreren Sprachen und barrierefrei anrufen, um ihre Nöte zu teilen und Unterstützung zu erfahren.“

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