Kai Pflaume in den Werthmann-Werkstätten: Ein Besuch mit Mehr-Wert

320 Beschäftigte in Attendorn überrascht


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Lilly Bender aus Drolshagen und Tobias Arns aus Wenden erklären Kai Pflaume den aktuellen Arbeitsauftrag. von Werthmann Werkstätten
Lilly Bender aus Drolshagen und Tobias Arns aus Wenden erklären Kai Pflaume den aktuellen Arbeitsauftrag. © Werthmann Werkstätten

Attendorn. Eine Welle der Aufregung hat kürzlich die Werthmann-Werkstätten des Caritasverbandes Olpe durchflutet, als die Nachricht vom bevorstehenden Besuch eines prominenten Gastes die Runde machte. Inmitten dieses Trubels stand TV-Moderator Kai Pflaume, der persönlich vorbeikam, um für die 41. Ausgabe des WIR-Magazins Rede und Antwort zu stehen.


Der Besuch von Kai Pflaume war weit mehr als nur ein Interviewtermin. Er kam ohne Zeitdruck, um Zeit zu schenken, zuzuhören und den Menschen mit Handicap auf Augenhöhe zu begegnen. Über zwei Stunden lang tauschte er sich mit den Beschäftigten aus, machte Selfies und nahm sich die Zeit, um die Arbeitsbereiche der Werkstatt kennenzulernen.

„Ich möchte die Menschen treffen, mit ihnen ins Gespräch kommen und erfahren, was sie hier täglich tun, was sie bewegt“, erklärte der Moderator. Die Freude über seinen Besuch war bei den Beschäftigten und Verantwortlichen gleichermaßen groß.

Besonderer Besuch für Beschäftigte

Melanie Klein, Abteilungsleiterin in Attendorn, unterstrich, dass solch ein Besuch für alle etwas Besonderes sei. Durch den direkten Kontakt konnten nicht nur Fragen beantwortet werden, sondern auch ein tieferes Verständnis für die tägliche Arbeit und die Bedeutung von Inklusion und gesellschaftlicher Teilhabe vermittelt werden.

Kai Pflaume zu Gast in der Schreinerei. von Werthmann Werkstätten
Kai Pflaume zu Gast in der Schreinerei. © Werthmann Werkstätten

Während des Besuchs stellten Janine Hess und Rüdiger Jahn im Auftrag der WIR-Zeitung die Fragen, die „allen unter den Nägeln brennen“. Dabei wurden nicht nur Kai Pflaumes Werdegang und seine TV-Karriere beleuchtet, sondern auch seine Leidenschaft zum Sport.

Doch es war nicht nur der sportliche Aspekt, der verband, sondern vor allem das echte Interesse und die Wertschätzung füreinander. Der Nachmittag war geprägt von zahlreichen Gesprächen über individuelle Tätigkeiten, Hobbys, Reisen und Lieblingssendungen im TV.

Unkomplizierter Star zum Anfassen

Dabei zeigte Kai Pflaume keinerlei Berührungsängste und trat den Menschen stets auf Augenhöhe gegenüber. „Er ist ein wirklich Großer, ein unkomplizierter Star zum Anfassen“, kommentierte Alexander Brans, einer der Beschäftigten.

Kai Pflaume zu Gast in der mechanischen Montage. von Werthmann Werkstätten
Kai Pflaume zu Gast in der mechanischen Montage. © Werthmann Werkstätten

Mit den Worten „Es war uns eine Ehre, Kai Pflaume!“ verabschiedeten sich die Beschäftigten von ihrem besonderen Gast, verbunden mit der Hoffnung auf eine Wiederholung. Denn dieser Besuch war nicht nur eine Bereicherung für die Werthmann-Werkstätten, sondern auch ein starkes Zeichen für Wertschätzung und Respekt gegenüber Menschen mit Handicap.

Hintergrund:
  • Die WIR-Zeitung ist bei Beschäftigten, Mitarbeitenden und Angehörigen ein gefragtes Kommunikationsmittel, um die Arbeit und Personen in den Werkstätten für alle verständlich darzustellen.
  • In diesen Tagen ist bereits die 40. Ausgabe erschienen.
  • In jeder Ausgabe können Menschen mit Behinderung Artikel beisteuern und das Geschehen innerhalb der Werkstätten beleuchten.
  • Ein Prominenten-Interview ist Bestandteil jeder Ausgabe.
  • Online sind alle Ausgaben einsehbar.
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