Hof Korte in Niederhelden: Erdbeerernte ist nichts für schwache Nerven
Zufriedenstellende Bilanz 2020
- Attendorn, 20.07.2020
- Von Nicole Voss
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Niederhelden. „Das Beste kommt zum Schluss“: Das bekannte Sprichwort trifft auch auf die Erdbeerernte auf dem Hof Korte in Niederhelden zu. Da landet gerade die finale zwölfte Sorte „Malvina“ der kleinen, süßen Früchte im Erntekorb.

Der klassische Anbau ist in Deutschland eher rückläufig, dennoch ist der sogenannte Tunnelbau, der eine sichere Ernte auch bei wechselhaften Sommern garantiert, keine Option für Familie Korte. Auch auf zusätzliche Bewässerung wird verzichtet. „Bei uns gießt nur der liebe Gott“, erklärt Eva Korte.
Bezugnehmend auf die Wetterabhängigkeit bei der Ernte fügt Markus Korte hinzu: „Erdbeerente ist nichts für schwache Nerven." Sohn John ist ebenfalls ein Fan der süßen, roten Früchte und erfreute damit so manches Mal seine Klassenkameraden in der Schule.
Nach der Erdbeerernte folgt auf dem Hof Korte die Tomatenernte. Auch dabei wird es spannend: Temperaturen unter 13 Grad – auch nachts – sollten nicht unterschritten werden. Fällt die Quecksilbersäule unter dieses Limit, reagiert die Pflanze mit Thermomorphosen.




