Halsschlagaderverengung erkennen und behandeln, bevor Sie der Schlag trifft
Attendorner Medizingespräche an Helios Klinik
- Attendorn, 09.09.2026
- Gesundheit & Medizin
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Attendorn. Eine verengte Halsschlagader kann lange unbemerkt bleiben – und im schlimmsten Fall einen Schlaganfall verursachen. Wie sich gefährliche Engstellen erkennen lassen und wann Medikamente, eine Operation oder andere Behandlungsverfahren notwendig werden, erklärt Cebrail Günes, Chefarzt der Gefäßchirurgie an der Helios Klinik Attendorn, am Mittwoch, 16. September, um 18 Uhr bei den „Attendorner Medizingesprächen“.
Etwa eine Million Menschen in Deutschland leben Schätzungen zufolge mit einer um mindestens 50 Prozent verengten Halsschlagader. Das Tückische daran: Eine solche sogenannte Carotisstenose verursacht häufig zunächst keine Beschwerden.
Ablagerungen an den Gefäßwänden können die Arterie jedoch zunehmend verengen. Lösen sich Bestandteile dieser Ablagerungen oder bilden sich Blutgerinnsel, können sie mit dem Blutstrom ins Gehirn gelangen und dort ein Gefäß verschließen – es kommt zum Schlaganfall.
Warnzeichen können beispielsweise plötzlich auftretende Seh- oder Sprachstörungen, Lähmungserscheinungen oder Taubheitsgefühle sein. Selbst wenn diese Beschwerden nach wenigen Minuten wieder verschwinden, sollten sie ernst genommen werden: Eine solche vorübergehende Durchblutungsstörung des Gehirns, medizinisch als transitorische ischämische Attacke (TIA) bezeichnet, kann Vorbote eines Schlaganfalls sein.
Doch wie lässt sich eine Verengung der Halsschlagader feststellen? Wer sollte sich untersuchen lassen? Welche Rolle spielen Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Rauchen, Diabetes oder erhöhte Blutfettwerte? Und ab welchem Grad einer Verengung sollte behandelt werden?
Antworten auf diese Fragen gibt Cebrail Günes, Chefarzt der Gefäßchirurgie an der Helios Klinik Attendorn, in seinem Vortrag „Halsschlagaderverengung und Schlaganfallrisiko: Erkennen und behandeln, bevor Sie der Schlag trifft!“. Dabei erläutert der Gefäßexperte auch, welche Möglichkeiten die moderne Gefäßmedizin bietet, um das Schlaganfallrisiko zu senken, und wann ein operativer Eingriff sinnvoll sein kann.
Der Vortrag findet am Mittwoch, 16. September 2026, um 18 Uhr im großen Konferenzsaal der Helios Klinik Attendorn statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Um eine telefonische Voranmeldung unter 02722 60-0 oder Marco.Wehr@helios-gesundheit.de. wird gebeten.