Groß und klein, aus Plastik und Holz: Fahrt zu vier verschiedenen Krippen

Evangelischen Kirchengemeinde Attendorn-Lennestadt unterwegs


Vier ganz unterschiedliche Krippen haben 25 Gemeindemitglieder der evangelischen Kirchengemeinde Attendorn-Lennestadt bei der ersten Krippenfahrt besichtigt. von privat
Vier ganz unterschiedliche Krippen haben 25 Gemeindemitglieder der evangelischen Kirchengemeinde Attendorn-Lennestadt bei der ersten Krippenfahrt besichtigt. © privat

Attendorn/Lennestadt. Vier verschiedene Krippen sind das Ziel der ersten Krippenfahrt der Evangelischen Kirchengemeinde Attendorn-Lennestadt gewesen, an der unter der Leitung von Pfarrer Christoph Otminghaus 25 Gemeindeglieder teilnahmen.


Die Gruppe machte sich zunächst auf nach Schmallenberg, wo die St.-Alexander Kirche mit ihrer großen Krippe besichtigt wurde. Die Krippe dort steht seit 1953 immer vor dem Hochaltar und wurde auf Wunsch des damaligen Pfarrers Stephan Ernst durch den Bildhauer Bernhard Hartmann aus Warendorf geschaffen.

Bevor man sich zur Besichtigung der nächsten Krippe in der katholischen Pfarrkirche von Saalhausen aufmachte, gab es eine kleine Stärkung mit Kaffee und Kuchen im WohnGut des Luftkurortes. Die Krippe in Saalhausen stellt die Ankunft der Weisen aus dem Morgenland in Bethlehem und die Anbetung dar.

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Die Krippe in Schmallenberg.

Weiter ging es nach Grevenbrück, wo eine evangelische Krippe zu sehen war. 1993 begann der damalige Männerkreis mit der Gestaltung einer Krippe – allerdings nur mit den wichtigsten Figuren (Jesus, Maria, Josef), da handgeschnitzte Figuren in der Größe von 50 Zentimeter teuer waren. Durch zahlreiche Spenden konnten nach und nach bis 1997 die weiteren Figuren ergänzt werden.

Nach einer musikalischen Meditation fuhren die Gruppe zur letzten Station: zur „Lego-Krippe“ in der katholische Familienkirche Attendorn – eine Wanderausstellung, die mit acht Stationen die gesamte biblische Weihnachtsgeschichte zeigt.

Einzigartige Darstellungen

An nur einem Tag haben mehr als 20 Menschen die Geschichte nach ihren Vorstellungen mit Lego-Steinen aufgebaut. Nur die Feinarbeiten dauerten im Nachhinein etwas länger. Dadurch ist die Ausstellung so einmalig, dass sie nunmehr – im Gegensatz zu den anderen Krippen – nicht mehr verändert werden darf. Mit einer kurzen Andacht verabschiedete Pfarrer Otminghaus die Gruppe.

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