Gemeinsam Energie sparen: Nachhaltige Schulprojekte in Attendorn prämiert

„Ein echter Kattfiller kennt seine Energiekiller!“


Die Hansestadt Attendorn hat ihre Schulen für die erfolgreiche Teilnahme am laufenden Energiespar-Projekt ausgezeichnet. von Hansestadt Attendorn
Die Hansestadt Attendorn hat ihre Schulen für die erfolgreiche Teilnahme am laufenden Energiespar-Projekt ausgezeichnet. © Hansestadt Attendorn

Attendorn. Die Hansestadt Attendorn hat ihre Schulen jetzt für die erfolgreiche Teilnahme am laufenden Energiespar-Projekt ausgezeichnet. Inhalte der Prämierungsveranstaltung in der Aula des Rivius Gymnasiums waren auch eine Podiumsdiskussion und eine Fragerunde.


Im Jahr 2018 startete die Hansestadt Attendorn in Zusammenarbeit mit dem Beratungsbüro ecoteam NRW das umfangreiche Klimaschutz-Projekt „Energiesparen an öffentlichen Einrichtungen in Attendorn“. Beteiligt sind acht städtische Schulen, sieben Sporthallen, das Rathaus, die Stadthalle sowie das Südsauerlandmuseum, die sich mit kleinen und größeren Einsparideen aktiv für das Klima einsetzen.

Sparsamkeit zahlt sich aus

Unter dem Motto „Ein echter Kattfiller kennt seine Energiekiller!“ hatte das Attendorner Klimaschutz-Projekt schon für viel Aufsehen gesorgt. So wurden im Jahr 2022 allein durch verändertes Verhalten 4,8 Prozent Strom, Heizenergie und Wasser weniger verbraucht. Das ersparte dem städtischen Haushalt knapp 35.000 Euro an Energiekosten für die städtischen Gebäude. Von den eingesparten Geldern geht ein Teil regelmäßig zurück in die beteiligten Einrichtungen.

Die Hansestadt Attendorn hat ihre Schulen für die erfolgreiche Teilnahme am laufenden Energiespar-Projekt ausgezeichnet. von Hansestadt Attendorn
Die Hansestadt Attendorn hat ihre Schulen für die erfolgreiche Teilnahme am laufenden Energiespar-Projekt ausgezeichnet. © Hansestadt Attendorn

Vorbildliche Projekte wie die Einführung eines „Lichtwächters“, Spendenläufe, Bienenhotels oder der richtige Umgang mit dem Lüften von Klassenräumen wurden in der Aula des Rivius Gymnasiums mit Preisgeldern prämiert. Die Grundschulen erhielten einen Scheck in Höhe von knapp 6.000 Euro. Auch in der Hanseschule (circa 1.500 Euro) und im Rivius Gymnasium (circa 1.600 Euro) fließen Prämien in die Schulkassen.

Dialog mit den Schülern

Und auch ein weiterer spannender Punkt stand auf der Tagesordnung. Im vergangenen Jahr hatte das städtische Projekt die Hanseschule und das Rivius Gymnasium in eine Umfrage zum Klimaschutz eingebunden, an der ein Großteil der jeweiligen Schülerschaft teilnahm. Die Ergebnisse wurden mehrfach im Rathaus diskutiert und bei gemeinsamen Treffen ein Stück weit auf den Weg gebracht.

Diesen Dialog setzten Bürgermeister Christian Pospischil und Patrick Dippler vom Sachgebiet Klima, Umwelt, Mobilität mit einer Podiumsdiskussion mit Schülern beider Schulen und einer offenen Fragerunde in der Aula des Rivius Gymnasiums fort. Dabei wurden Themen wie Solarenergie, E-Mobilität, Abfalltrennung in den Schulen oder der Einsatz von Recyclingpapier konstruktiv besprochen.

Den bestehenden Dialog mit Schülern der Hanseschule und des Rivius Gymnasiums setzten Bürgermeister Pospischil (Dritter von links) und Patrick Dippler (Zweiter von links) mit einer Podiumsdiskussion und offenen Fragerunde fort. von Hansestadt Attendorn
Den bestehenden Dialog mit Schülern der Hanseschule und des Rivius Gymnasiums setzten Bürgermeister Pospischil (Dritter von links) und Patrick Dippler (Zweiter von links) mit einer Podiumsdiskussion und offenen Fragerunde fort. © Hansestadt Attendorn

Bürgermeister Pospischil zog ein sehr zufriedenes Fazit: „Die heutige Veranstaltung und unser Energiesparprojekt haben bisher schon wichtige Signale gesetzt. Es hat dank des Einsatzes insbesondere der Schüler, Lehrer und Hausmeister deutlich gemacht, was einzelne Menschen und einzelne Einrichtungen und Schulen für den Klimaschutz leisten können.“

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