Freude bei drei Attendorner Vereinen und acht Dorfgemeinschaften
„Unser Dorf hat Zukunft“ und „Heimat-Preis“
- Attendorn, 01.12.2023
- Verschiedenes
Attendorn/Weschede. Für ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement hat die Hansestadt Attendorn drei Vereine und acht Dörfer bei einer feierlichen Siegerehrung in der Schützenhalle Ihnetal ausgezeichnet.

Spannung herrschte bei der Verleihung des „Heimat-Preises“ durch Bürgermeister Christian Pospischil. Aus den nominierten Personen und Vereinen hatte eine Jury drei herausragende ehrenamtliche Initiativen ausgewählt. Die Gewinner können sich über Preisgelder im Gesamtwert von 5.000 Euro freuen.

Für die Aktivierung von Senioren mit einem abwechslungsreichen Bewegungsangebot sowie die Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts erhielt der neugegründete SeniorenSport Verein Attendorn den dritten Preis.

Für den zweiten Platz qualifizierte sich Lukas Steinberg, indem er mit zwei Kompositionen einen großen Beitrag zur Attendorner Kulturlandschaft leistete: Mit dem Stück „Fun tiefen harzen“ widmete er sich der musikalischen Verarbeitung des jüdischen Lebens in Attendorn vor 1933. Und mit „Hometown 1222“ komponierte er im vergangenen Jahr eine offizielle Hymne zum Stadtjubiläum. Zur Preisverleihung war der gebürtige Attendorner, der jetzt in Hamburg lebt, aus der großen in die kleine Hansestadt angereist.
Für den Listerscheider Schützenverein ging es ganz nach oben auf das Siegertreppchen. Hier leisteten zahlreiche emsige Helfer enorm viele Stunden, um das denkmalgeschützte Vereinshaus Ihnetal im Ortsteil Weschede zu erhalten - ein Großprojekt mit sehr viel Ihnetaler Eigenleistung.
Die Teilnehmer des Stadt-Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ wurden bei der Feierstunde in der Ihnetaler Schützenhalle ebenfalls geehrt. Im Sommer hatten acht Attendorner Dörfer - Ennest, Lichtringhausen, Helden, Dünschede, Biekhofen, Silbecke, Repe und Holzweg - am Wettbewerb teilgenommen.




In der Kategorie unter 500 Einwohnern erreichte Silbecke den zweiten und Repe den ersten Platz, in der Gruppe über 500 Einwohnern Helden den zweiten und Dünschede den ersten Platz. Die Dörfer Repe, Helden und Dünschede wurden von der Jury für den Wettbewerb 2024 auf Kreisebene nominiert.
Nachdem die Ergebnisse bereits im Herbst bekannt gegeben wurden, war jetzt eigentlich die Preisgeld- und Urkundenübergabe vorgesehen. Wegen der Cyber-Attacke war die Übergabe jedoch noch nicht möglich. Carsten Graumann, Vorsitzender der Jury, überreichte allen Dorfgemeinschaften, die teilgenommen hatten, stattdessen einen Baumsetzling.
