Fördern, unterstützen, stärken: Praxis für Heilpädagogik Beate Pulte

Max findet seinen Platz in der Gruppe


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Heilpädagogik hilft Kindern mit besonderen Bedürfnissen dabei, ihre Stärken zu entdecken, sich gut zu entwickeln und sich im Alltag wohlzufühlen. von Praxis für Heilpädagogik Beate Pulte
Heilpädagogik hilft Kindern mit besonderen Bedürfnissen dabei, ihre Stärken zu entdecken, sich gut zu entwickeln und sich im Alltag wohlzufühlen. © Praxis für Heilpädagogik Beate Pulte

Attendorn. „Hurra! Wir gehen in den Turnraum!“ freut sich Max. Heute ist seine dritte Frühförderstunde. Besonders die Zeit im Bewegungsraum gefällt ihm, denn allein mit seiner Frühförderkraft kann er seine Aufgaben dort ohne Ablenkung in seinem eigenen Tempo bewältigen.


Der vierjährige Max besucht seit zwei Jahren einen Regelkindergarten. Den Erzieherinnen fällt auf, dass es ihm schwerfällt, sich in die Gruppe zu integrieren. Er hält zunächst lieber Abstand zu den anderen Kindern. Wird es laut oder kommt ihm jemand zu nahe, entstehen schnell Konflikte.

Auch zu Hause beobachten die Eltern zunehmend Schwierigkeiten. Bei Familienfeiern zieht sich Max zurück und möchte nach Hause. Im Kindergarten wechselt er häufig zwischen verschiedenen Spielen, lässt sich leicht ablenken und beteiligt sich kaum am Morgenkreis. Beim gemeinsamen Spielen ist er sehr vorsichtig und wird von den anderen Kindern zunehmend zurückgewiesen. Schließlich möchte er immer häufiger nicht mehr in den Kindergarten gehen.

Diagnostik in der Frühförderstelle

Auf Empfehlung einer Erzieherin sprechen die Eltern mit der Kinderärztin. Max wird zur Diagnostik in einer Frühförderstelle vorgestellt. Dabei zeigt sich, dass er altersgerecht entwickelt und sehr aufgeweckt ist, aber Schwierigkeiten in der Wahrnehmungsverarbeitung hat.

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Das Team der Praxis für Heilpädagogik Beate Pulte

Unsicherheiten beim Gleichgewicht führen dazu, dass er häufig aneckt oder hinfällt. Auch das Zuhören und Verarbeiten von Geräuschen fällt ihm schwer. Er lässt sich leicht durch Nebengeräusche ablenken. Zudem reagiert er empfindlich auf Berührungen und bestimmte Materialien.

Die Heilpädagogin erklärt den Eltern, dass eine gezielte Wahrnehmungsförderung Max helfen kann, sich wohler zu fühlen. Er kann lernen, Umweltreize besser zu filtern und zu verarbeiten. Dadurch kann ihm auch die Teilnahme am Kindergartenalltag und an gemeinsamen Spielen leichter fallen.

Neun Monate später

Die Frühförderstunde findet inzwischen im Kindergarten statt. In den vergangenen Monaten hat Max deutliche Fortschritte gemacht. Durch Klettern, Balancieren und verschiedene Bewegungsspiele konnte er sein Gleichgewicht verbessern.

Das Experimentieren mit verschiedenen Materialien wie Sand, Schaum und Knete half ihm, taktile Reize besser verarbeiten zu können. Mit Spielen wie Geräusche-Raten und Hörmemories wurde außerdem seine auditive Wahrnehmung gefördert. Besonders wichtig war, dass die Angebote spielerisch gestaltet wurden und sich an Max' Interessen orientierten.

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Heilpädagogik hilft Kindern mit besonderen Bedürfnissen dabei, ihre Stärken zu entdecken, sich gut zu entwickeln und sich im Alltag wohlzufühlen.

Inzwischen nimmt Max Spielpartner mit in die Förderstunde. Immer häufiger beteiligt er sich am Morgenkreis und erzählt den anderen Kindern von seinen Erlebnissen. In dem überschaubaren Rahmen kann er Freundschaften aufbauen. Die Frühförderin unterstützt ihn dabei, soziale Kontakte zu gestalten und Konflikte zunehmend selbst zu lösen.

Als seine Mutter ihn mittags abholt, läuft er ihr fröhlich entgegen: „Jonas hat mich zu seinem Kindergeburtstag eingeladen!“ Jonas strahlt – und seine Mutter auch!

Konzentrationstraining für Vorschulkinder

„Wenn Sie Unterstützung für Ihr Kind suchen oder sich nicht sicher sind, ob ihr Kind Hilfe braucht, können Sie sich gerne an uns wenden,“ sagt Beate Pulte von der Praxis für Heilpädagogik Beate Pulte. „Gemeinsam schauen wir, ob eine heilpädagogische Frühförderung das Richtige sein könnte. Wenn wir nicht die richtigen Ansprechpartner sind, verweisen wir an geeignete Stellen weiter.“

Die Praxis ist auch mobil in einem großräumigen Umkreis von Attendorn, Finnentrop und Lennestadt tätig. Aktuell planen die Mitarbeiterinnen, ein Konzentrationstraining für Vorschulkinder anzubieten. Interessierte können sich gerne unter der Telefonnummer 0176/56 95 26 69 oder unter 02722/633 740 informieren.

Kontakt

Praxis für Heilpädagogik Beate Pulte

Torenkasten 6

57439 Attendorn

Telefon: 02722/63 37 40

Mobil: 0 176/569 526 69

E-Mail: praxis@beatepulte.de

Homepage: beatepulte.de

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