Ein-Tages-Pilgerwanderung von Elspe nach Attendorn stößt auf Resonanz

„Walk & Pray“:


Die Pilgergruppe stellt sich zum Gruppenfoto auf. von privat
Die Pilgergruppe stellt sich zum Gruppenfoto auf. © privat

Attendorn. Auf Einladung der SGV-Abteilung Attendorn und des Vereins für Orts- und Heimatkunde Attendorn, wanderten etwa 70 Teilnehmer aus dem Kreis Olpe auf dem 20 Kilometer langen heimischen Jakobsweg. Die Ein-Tages-Pilgerwanderung „Walk & Pray“ führte von Elspe nach Attendorn.


Von der Abfahrt in Attendorn um 9.30 Uhr bis zum Abschluss in Attendorn um etwa 18.30 Uhr war die Gruppe unterwegs. Die Rückmeldungen der Teilnehmer waren überwiegend sehr positiv. Tom Kleine blickt zufrieden zurück: „„Pilgern bedeutet vor allem, sich bewusst auf den Weg zu machen – und dafür muss man nicht unbedingt nach Santiago de Compostela. Der Jakobsweg beginnt vor unserer Haustür.

Wer sich darauf einlässt, kann selbst auf kurzen oder eintägigen Etappen ganz besondere Erfahrungen machen, interessante Menschen treffen und seine Heimat noch einmal mit ganz anderen Augen entdecken. So wie wir von Elspe nach Attendorn.“

Pilgersegen

Der Tag begann an der Pfarrkirche Elspe. Ein besonderer Auftakt war der Pilgersegen von Pfarrer i. R. Dieter Koke. Der Geistliche, der den Jakobusgedanken in Elspe seit vielen Jahren mit großem Engagement lebendig hält, gab den Pilgern seinen persönlichen Segen mit auf den Weg.

Von Elspe führte der Weg zunächst über Grevenbrück – mit einer ersten Pause an der dortigen SGV-Hütte – ins Repetal. Über Dünschede, Niederhelden und Helden ging es schließlich in Richtung Attendorn. Dabei machten die Wanderer immer wieder an Kirchen und Kapellen Station.

Die Stempelkarte ist gefüllt. von privat
Die Stempelkarte ist gefüllt. © privat

Unterwegs sorgten Ronald Kablitzki von der SGV-Abteilung Attendorn und Tom Kleine vom Heimatverein Attendorn für interessante Einblicke in Geschichte und Tradition des Jakobsweges. Tom Kleine ist seit einigen Wochen zugleich offizieller Pilgerpate des Jakobsweges für den Bereich Attendorn. Die beiden Wanderführer hatten zahlreiche Geschichten und Anekdoten im Gepäck.

In Dünschede empfing die pilgererfahrene Tina Kleeschulte die Gruppe zu einer besonderen Pause. Eine weitere Besonderheit begleitete die Teilnehmer den gesamten Tag: Jeder erhielt zu Beginn einen eigenen Stempelpass. Bis zum Ende der Wanderung füllte sich dieser mit insgesamt sechs Stempeln.

Im „Sauerländer Dom“, Attendorn, spendete Pastor Jan Eike Welchering den Abschlusssegen. Voraussichtlich in zwei Jahren soll der nächste Abschnitt des heimischen Jakobsweges gemeinsam unter die Wanderschuhe genommen werden: von Attendorn nach Valbert.

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