Drei Brände in einer Nacht – Polizei geht von Brandstiftung aus

Feuerteufel treibt Unwesen in Attendorn


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Symbolfoto. von Nils Dinkel
Symbolfoto. © Nils Dinkel

Attendorn. Feuerwehr und Polizei sind in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 12. Februar, zu drei Bränden im Attendorner Stadtgebiet gerufen worden. Es entstand hoher Sachschaden. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.


Zunächst brannte ein Müllcontainer in der „Münchener Straße“. Hier erfolgte die Alarmierung der Einsatzkräfte gegen 23.30 Uhr. Anschließend kam es am „Westwall“ gegen 1.40 Uhr zum Brand eines Müllcontainers auf dem Schulhof des Rivius-Gymnasiums. Das Feuer griff hier jedoch auf ein benachbartes Carport und ein Fahrzeug über.

Auch Teile einer Hausfassade trugen Schäden davon. Die Feuerwehr verhinderte eine weitere Ausbreitung des Brandes auf das Wohnhaus. Der Sachschaden dürfte dennoch im mittleren fünfstelligen Eurobereich liegen. Gegen 2.20 Uhr brannte schließlich noch eine Mülltonne an der „Stettiner Straße“.

Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen. Die Ermittler gehen derzeit sowohl von einem Tatzusammenhang als auch von Brandstiftungen aus. „Insbesondere der Brand am Westwall macht deutlich, dass es bei den Brandstiftungen um weit mehr als Kavaliersdelikte geht. Hier kam es nicht nur zu erheblichem Sachschaden sondern auch zu einer Gefährdung von Anwohnern“, so die Polizei.

Polizei sucht Zeugen

Die Polizei bittet daher bei der Suche nach den Tätern um Mithilfe der Bevölkerung. „Seien Sie wachsam und melden Sie verdächtige Beobachtungen sofort!“, so der Appell der Polizei.

Hinweise und Angaben über verdächtige Beobachtungen nimmt die Polizei per Tel. 0 27 61/9 26 90 entgegen. Im Notfall stehen jederzeit die Rufnummern 112 und 110 von Feuerwehr und Polizei zur Verfügung.

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