Craemer Attendorn: Mit drei weiteren Maschinen bestens aufgestellt

Fest zur Einweihung


Die Geschäftsführung der Craemer Attendorn GmbH & Co. KG. von privat
Die Geschäftsführung der Craemer Attendorn GmbH & Co. KG. © privat

Attendorn. Drei neue Maschinen haben Belegschaft und Geschäftsführung der Craemer Attendorn GmbH & Co. KG kürzlich eingeweiht – mit einem Fest auf dem Betriebsgelände an der Benzstraße 22 in Attendorn.


Das 1990 als SKA GmbH & Co. KG gegründete Unternehmen, seit mehr als 30 Jahren Zulieferer der internationalen Automobilindustrie, ist seit 2015 Teil der Craemer Gruppe mit Hauptsitz im ostwestfälischen Herzebrock-Clarholz. Dank der jüngsten Investitionen ist die metallverarbeitende Tochtergesellschaft in Attendorn auch künftig bestens gerüstet.

Am Standort Craemer Attendorn liegt der Fertigungsschwerpunkt auf Präzisionsstanzteilen für Automobile mit Fokus auf Gurtsystem-Komponenten wie Ganzmetall-Umlenker und Führungsschienen für die Gurthöhenverstellung. Zudem fertigt die Belegschaft Beschlags- und Verbindungselemente für Sitzstrukturen.

Servopresse, Fräsmaschine und ScanBox

„Neben einer eigenen Werkzeuginstandhaltung verfügen wir über modernste Produktionstechnologie, allein in diesem Jahr verzeichnen wir drei große Maschineninvestitionen“, betont Thomas Burholt, Geschäftsführer von Craemer Attendorn, „2023 haben wir eine Servopresse mit 800 Tonnen Presskraft, eine 5-Achs-Fräsmaschine und eine optische 3D-Messmaschine in Betrieb genommen.“

Glanzstück ist die Arisa 8000 KN (Kilonewton): Die in Nordspanien gebaute 800-Tonnen-Servopresse mit einer Tischlänge von vier Metern dient der Kapazitätserweiterung im oberen Presskraftbereich.

Die neue Arisa der spanischen Nidec Gruppe ergänzt den Maschinenpark, der nunmehr sieben moderne Pressen mit Kräften zwischen 315 und 800 Tonnen umfasst, mit Tischlängen von zweieinhalb bis vier Metern. Vier der sieben Pressen, mit denen Stahlblech bis zu fünf Millimetern Stärke verarbeitet wird, sind mit Servodirekt-Technologie ausgestattet.

Craemer Attendorn von privat
Craemer Attendorn © privat

Die zweite Anschaffung ist eine DMU 95 Monobloc, eine 5-Achs-Fräsmaschine des Herstellers DMG Mori (Deutschland/Japan) mit einem Werkzeugwechsler für 120 Werkzeuge. „Dank dieser neuen Anlage sind wir nun in der Lage, Fräsarbeiten überwiegend im eigenen Hause durchzuführen und sind somit flexibler“, so Thomas Burholt.

Dritte Neuanschaffung ist die 3D-ScanBox aus dem Hause Carl Zeiss (Braunschweig): Sie dient dem optischen Scannen von Bauteilen und der Erstellung von 3D-Modellen. „Bislang haben wir während der Produktion die Bauteile stichprobenartig, mittels sogenannter taktiler Messung erfasst“, erklärt der Geschäftsführer, „über die neue Scanbox können wir zukünftig Serienmessungen vornehmen, bei reduzierten Messzeiten und mit deutlich mehr Informationen über die Qualität der Bauteile.“

Wie innerhalb der Craemer Gruppe bei Neuinvestitionen Tradition, feierte die Belegschaft von Craemer Attendorn die Inbetriebnahme der drei neuen Maschinen auf dem Betriebsgelände.

Artikel teilen: