Corona: Finanzielle Unterstützung des Landes NRW für das Attendorner Ehrenamt

Scheckübergabe


Bei der Scheckübergabe vor Ort (von links): Daniel Becker (THW Attendorn), Katrin Luers (Ehrenamtsbeauftragte Attendorn), Manuel Plugge (DLRG Attendorn), Sylvelin Karsunky (Attendorner Tafel), Christian Pospischil (Bürgermeister Attendorn), Bernd Herweg („Wohl zu Hause“), Klaus Hesener (Kämmerer Attendorn), Martin Diller (DRK Attendorn). von privat
Bei der Scheckübergabe vor Ort (von links): Daniel Becker (THW Attendorn), Katrin Luers (Ehrenamtsbeauftragte Attendorn), Manuel Plugge (DLRG Attendorn), Sylvelin Karsunky (Attendorner Tafel), Christian Pospischil (Bürgermeister Attendorn), Bernd Herweg („Wohl zu Hause“), Klaus Hesener (Kämmerer Attendorn), Martin Diller (DRK Attendorn). © privat

Attendorn. Die Hansestadt Attendorn erhält aus Mitteln des Landes NRW insgesamt 2.708 Euro zur Unterstützung ehrenamtlicher Aktivitäten zur Bewältigung der Corona-Krise. Diese Mittel werden auf fünf Empfänger aufgeteilt.


Mit dem Shutdown Mitte März konnten auch in Attendorn viele Vereine ihr Angebot nicht mehr aufrechterhalten. Um zumindest in finanzieller Hinsicht etwas Entlastung zu bringen, hat die Landesregierung Mittel zur Unterstützung ehrenamtlicher Aktivitäten zur Bewältigung der Corona-Krise vor Ort zur Verfügung gestellt.
708 Euro für Attendorner Tafel
Die Attendorner Tafel darf sich auch dazuzählen. Auch zu Corona-Zeiten herrscht ein reger Andrang vor dem Begegnungs- und Sozialzentrum „lebensfroh.Kirche im Laden“.

Um wieder öffnen zu können, musste ein Hygienekonzept her. Während des Shutdowns konnten keine Lebensmittel verteilt werden, deshalb wurden Lebensmittelgutscheine in Höhe von 15 bis 30 Euro persönlich verteilt.
500 Euro für „Wohl zu Hause“
Ebenfalls über Geld durfte sich das Projekt „Wohl zu Hause“ freuen, über das Senioren in der Region seit einigen Monaten tatkräftige ehrenamtliche Unterstützung bei der Bewältigung ihres Alltags erhalten. Fahrten zum Arzt, ins Krankenhaus und zur Apotheke gehören dazu.
500 Euro für den DRK-Ortsverein Attendorn
Das Deutsche Rote Kreuz erhält für sein vorbildliches Engagement ebenfalls 500 Euro. Seit dem Beginn von Corona sind zahlreiche ehrenamtliche Einsatzkräfte des DRK-Ortsvereins Attendorn im Einsatz, um bei der Bewältigung von Covid-19 zu unterstützen.

Mit über 1.800 ehrenamtlichen Arbeitsstunden alleine bis April im Bereich der Abstrichstellen, dem Krankentransport, der Organisation und der Logistik, waren und sind die Helfer des DRK-Ortsvereins Attendorn stark gefordert.
500 Euro für die DLRG-Ortsgruppe Attendorn
Auch die DLRG-Ortsgruppe Attendorn verrichtet ihren Dienst direkt am Menschen. Bei der Wasserrettung kann kein Mindestabstand eingehalten werden. Daher mussten auch hier für ausreichende Hygienemaßnahmen Desinfektionsmittel, Mund-Nasen-Schutz, FFP-Masken und spezielle Filter für die Beatmungsgeräte gekauft werden. 

An der Wachstation Waldenburg musste das Personal neu eingeteilt werden, um bei möglichen Corona-Verdachtsfällen noch Helfer vor Ort zu haben. Gleichzeitig waren auf Grund mangelnder Alternativen mehr Badegäste vor Ort, was zu mehr Rettungseinsätzen geführt hat.
500 Euro für das THW
Die THW-Helfervereinigung Attendorn hat sich unter anderem die Jugendarbeit auf die Fahne geschrieben und sorgt damit für Nachwuchs für die deutsche Zivil- und Katastrophenschutzorganisation. 

Unter Corona-Bedingungen ist die Jugend- und Nachwuchsarbeit schwierig. Treffen sind nur in Kleingruppen möglich, Termine werden geplant und müssen wieder abgesagt werden, Schulungen fallen aus. 

Attendorns Bürgermeister Christian Pospischil, Kämmerer Klaus Hesener und die Ehrenamtsbeauftragte der Hansestadt Attendorn Katrin Luers nahmen die Scheckübergaben vor und bedankten sich abschließend bei allen Helfern.
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