Brandaktueller Weltsichten-Film: „Into Eternity“ im Jac-Kino Attendorn

Eintritt ist frei


Das JAC in Attendorn. von Nils Dinkel
Das JAC in Attendorn. © Nils Dinkel

Attendorn. Das Agendaforum der Hansestadt Attendorn lädt am Dienstag, 25. April, um 20 Uhr zum finalen Weitsichten-Film vor der Sommerpause ein. Im Dokumentarfilm „Into Eternity“ geht es um die Risiken, die mit einem weltweiten Endlager für Atommüll entstehen. Der Eintritt ist frei.


„Into Eternity – Wohin mit unserem Atommüll?“ ist ein 75-minütiger Dokumentarfilm, den der dänische Regisseur Michael Madsen bereits 2010 drehte und der mehrfach ausgezeichnet wurde. In Onkalo, dem weltweit ersten Endlager für hochradioaktive Abfälle, das tief im Fels im Norden Finnlands liegt, soll ab Mitte des nächsten Jahrhunderts in 500 Metern Tiefe radioaktives Material verschlossen und versiegelt gelagert werden.

Im Stil einer Science-Fiction-Doku setzt Madson sich mit den Risiken und unserer Verantwortung für den Atommüll auseinander. Die Abfälle werden für 100.000 Jahre radioaktiv strahlen, also die nächsten 3.000 Generationen der Menschheit gefährden. Da Onkalo nach seiner Fertigstellung sich selbst überlassen wird, bleiben vielen Fragen offen – etwa, wie wir sicherstellen können, dass unsere Nachkommen mit der Gefahr des tödlichen Atommülls richtig umgehen können.

Die „Weltsichten“-Vorstellungen sind kostenlos. Wer es sich leisten kann, ist eingeladen zu spenden. Weitere Filme zur „Welt im Wandel“ werden ab September wieder im Monatsrhythmus – jeweils in Altenhundem und Attendorn – gezeigt.

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