Baumaßnahme sorgt für Verkehrsbehinderungen in Attendorn

Entlastungskanal Biekegang


Durch die Baumaßnahme sollen Überflutungen in der Innenstadt künftig Geschichte sein. von Hansestadt Attendorn
Durch die Baumaßnahme sollen Überflutungen in der Innenstadt künftig Geschichte sein. © Hansestadt Attendorn

Attendorn. In der Attendorner Innenstadt kommt es ab Montag 28. Oktober, voraussichtlich bis zum Jahresende zu Verkehrsbehinderungen. Hiervon betroffen ist der Bereich der Straße „Am Zollstock“ zu Verkehrsbehinderungen.


Grund ist der Bau eines Entlastungskanals für den Bachlauf Biekegang. Dieser Zulauf zur Bigge soll nach Abschluss der Großbaumaßnahme bei künftigen Hochwasser-Ereignissen nicht mehr so schnell überlaufen wie zuletzt im Juli 2018. Seinerzeit sorgte ein Unwetter in der Hansestadt für eine Überflutung von Teilen der Innenstadt.

Auch in den Jahren zuvor hatte Attendorn immer wieder mit Hochwasserlagen zu kämpfen, die insbesondere auf eine Überlastung des Biekeganges und seiner Nebenbäche zurückzuführen waren.

Um zu verhindern, dass der Bach Biekegang im Bereich des Kölner Tors beim nächsten Hochwasser erneut überläuft und sich in der Innenstadt ausbreitet, soll der Bachlauf zusammen mit dem geplanten Entlastungskanal in Zukunft deutlich mehr Wasser abführen als bisher.
Stahlbeton-Kanal führt in die Bigge
Der Stahlbeton-Kanal mit einem Durchmesser von 160 Zentimetern und einer Gesamtlänge von 130 Metern führt vom Bachbett im Bereich der Zufahrt zur Tiefgarage des REWE-Centers aus unter den beiden Landesstraßen L 697 (Am Zollstock) und L 539 (Südumgehung) sowie unterhalb der Bahn-Schienen hindurch und endet schließlich in der Bigge.

In Bereich der Straße „Am Zollstock“ müssen sich die Verkehrsteilnehmer voraussichtlich bis zum Jahresende 2019 auf Behinderungen einstellen. Autofahrer, die von der Kölner Straße und von den Parkplätzen REWE und ALDI in Richtung Hallenbad fahren, werden von der Baumaßnahme nicht betroffen sein. Der Gegenverkehr aus Richtung Wassertor/ Hallenbad in Richtung REWE und ALDI wird jedoch nicht möglich sein. Autofahrer müssen hier die Umleitung über die Südumgehung wählen.

Da ab dem 28. Oktober zunächst vorbereitende Arbeiten durchgeführt werden, steht dem Besuch des Martini-Marktes am Wochenende, 2. und 3. November, nichts im Wege. An diesem Wochenende wird die Einbahnstraßenregelung im Baustellenbereich aufgehoben.
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