Attendorner Taschengeldbörse „AtTa“ startet
Hilfe gegen Obolus
- Attendorn, 26.02.2019
Attendorn. Die Freiwilligenzentrale des Diakonischen Werkes ruft in Zusammenarbeit mit der Hansestadt Attendorn sowie dem AGIL-Seniorenbüro und dem Attendorner Jugendparlament die Taschengeldbörse „AtTa“ ins Leben. Guido Raith vom AGIL-Büro und Patrick Schauerte von der Hansestadt Attendorn koordinieren die neue Attendorner Börse.



Über die Taschengeldbörse „AtTa“ können leichte und gelegentliche Tätigkeiten von geeigneten Jugendlichen ab 14 Jahren sowie jungen Erwachsenen und Studenten erbracht werden. Damit können die jungen Leute ihr monatliches Budget ein wenig aufbessern.

Über diese Hilfe wird gerade Senioren ermöglicht, länger in den eigenen vier Wänden wohnen zu können. Gleichzeitig fördert das Projekt auch das Verständnis der Generationen und gesellschaftlichen Gruppen füreinander und wirkt einer Vereinsamung der Älteren entgegen.
Der Fragebogen gibt auch Auskunft über besondere Fähigkeiten, zeitliche Kapazitäten oder persönliche Wünsche bei der Hilfestellung. Notwendig für die Teilnahme sind eine bestehende Kranken- und Unfallversicherung sowie eine Haftpflichtversicherung, die bei Jugendlichen in der Regel von der Familienhaftpflichtversicherung abgedeckt wird.
Denkbar sind verschiedene Arten von Hilfen, so Guido Raith: „Vom Ausführen des Hundes über gelegentliche Hilfe bei leichter Gartenarbeit, Schneeräumen, einem gemeinsamen Kartenspiel bis hin zur Anleitung beim Umgang mit dem neuen Computer oder dem ersten Einstieg ins Internet kann vieles individuell vereinbart werden.“
Das Aushandeln der Höhe des Taschengeldes, das für die Hilfe gezahlt werden soll, bleibt den Jugendlichen und den Hilfebedürftigen selbst überlassen. Als Basiswert sollte es pro Stunde mindestens fünf Euro geben. „Natürlich darf je nach Auftrag auch mehr gezahlt werden“, fügt Guido Raith hinzu.
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