Attendorner Service-Wohnen für Senioren gut gerüstet gegen Corona

Maßnahmen von THE FLAG


Hilfe auch in Corona-Zeiten: Hausleiterin und Pflegemanagerin Kristin Aubert mit Bewohnerin Ursula Brandt. von Adam Fox
Hilfe auch in Corona-Zeiten: Hausleiterin und Pflegemanagerin Kristin Aubert mit Bewohnerin Ursula Brandt. © Adam Fox

Attendorn. Im Rahmen der andauernden Corona-Pandemie hat auch THE FLAG Senior Living Attendorn Maßnahmen getroffen, um die Bewohner und Angestellten des Hauses bestmöglich zu schützen.


Das  Service-Wohnen für Senioren THE FLAG sieht sich gut aufgestellt gegen das Virus. Neben dem bekannten Mundschutz (Tragen auf freiwilliger Basis) wurden noch zahlreiche Regelungen in die Wege geleitet, um die Anwohner auf die mögliche Gefahr vorzubereiten. Bereits Anfang März wurden in Kleingruppen Hygiene-Schulungen angeboten, damit die Bewohner infotechnisch auf dem neuesten Stand der Dinge sind.

Damit von außen keine neuen Möglichkeiten für die Virenbildung entstehen, ist zudem seit drei Wochen die im Erdgeschoss untergebrachte Tagespflege geschlossen.
 von Adam Fox
© Adam Fox
Weitere Maßnahmen, um sich vor dem Corona Virus zu schützen, sind die Einstellung der Podologie (Fußpflege) sowie die Besuche beim Friseur. Im Gegensatz zu Altenheimen, wo ein striktes Besuchsverbot herrscht, wird den Bewohnern auf Besuch von Verwandten und Freunden nur abgeraten, ein klares Besuchsverbot sei nicht möglich aufgrund des Wohn- und Teilhabegesetzes des Landes NRW. Jedoch seien sich alle Bewohner des Hauses über die aktuelle Lage bewusst und verzichten deshalb freiwillig auf externe Kontakte.
Sicheres Zuhause
Trotz der zahlreichen Einschränkungen möchte man den Bewohnern einen guten Ort zum Wohnen und zum Leben bieten. „Mit den Wohneinheiten – 56 Einzel- oder Doppelapartments mit Küche und Bad – können wir unseren Bewohnern auch in diesen ungewissen Zeiten ein sicheres Zuhause bieten“, so Kristin Aubert, Hausleiterin und Pflegemanagerin von THE FLAG Senior Living Attendorn. Aubert, die selbst im Haus an der Hansastraße wohnt, ist die gute Seele des Hauses und geschulte Beobachterin, wenn es um die Bedürfnisse der 60- bis über 80-Jährigen geht.
Fürsorge und Selbstständigkeit
Für THE FLAG sind zwei Begriffe trotz Corona nach wie vor oberste Priorität: Fürsorge und Selbstständigkeit. Alle Leistungen wie Reinigungs- und Wäscheservice, ambulanter Pflege- und Betreuungsdienst, Lieferung von Lebensmitteln oder frisch zubereiteten Mahlzeiten können genutzt werden. Und wenn jemand bei dem schönen Wetter einen Spaziergang machen möchte oder die genannten Dinge selber erledigen möchte, so wird dies auch respektiert.

Auch die 84-jährige Ursula Brandt, die ursprünglich aus dem oberbergischen Gummersbach stammt, hat sich entschieden, ihren Lebensabend im THE FLAG zu verbringen und hat ihren Umzug in die Hansestadt noch keinen einzigen Tag bereut.
Neubau in Spanien
Dr. Rudolf Muhr, Inhaber von THE FLAG, betonte ebenfalls, dass man „bestens auf Corona vorbereitet ist und alles Menschenmögliche tut, damit es den Bewohnern obgleich der Umstände gut geht“. Übrigens wird derzeit im spanischen Marbella ein weiterer Standort von THE FLAG für Senioren gebaut - wer also im Alter lieber in Andalusien statt im Sauerland leben möchte, der kann sich gerne an die Verantwortlichen wenden.
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