Attendorner Gruppe der Ketteler-Cardijn-Jugend in Bonn

„Beethoven Moves“


Den Teilnehmern wurde ein sehenswertes Programm geboten. von privat
Den Teilnehmern wurde ein sehenswertes Programm geboten. © privat

Attendorn/Bonn.Jugendliche der KAB Ketteler-Cardijn-Jugend aus Attendorn besuchten „Beethoven Moves“ in der Aula der Universität Bonn. 33 junge Künstler aus Kolumbien und der Region Bonn sowie das Beethoven Orchester Bonn (BOB) hatten sich und das Publikum in einen Rausch gespielt.


Die Jugendlichen nutzten vor allem das Medium der Straßenkultur: Graffiti, Hip-Hop, Rap und Breakdance. Das Projekt „Beethoven moves!“ hat die Musik des Bonner Komponisten mitten in das Leben von Kindern und Jugendlichen gebracht, deren Existenz in einem Umfeld von Gewalt und Drogen immer eine gefährdet ist.

Die Kolumbianer, die aus der Millionenstadt Medellín kommen, waren dort Straßenkinder, Bandenmitglieder, oft elternlos und alle auf sich selbst gestellt, bis sie im Jugenddorf der Don Bosco Mission eine neue Heimat fanden.

Gelungener Nachmittag

Auf der Bühne war nicht zu übersehen, dass Gewalt im Leben der Jugendlichen eine beherrschende Rolle spielte. Die Südamerikaner zeigten, dass sie auch Folklore können und ließen eine Trommelgruppe und ein paar Tänzerinnen in farbenfrohen Röcken in den Saal marschieren.

Parallel waren auf der Leinwand Dias aus Medellín zu sehen. Am Ende gab es zufrieden Gesichter auf der bunten Bühne und viel Jubel im Publikum. Die Jugendlichen sind sich sicher, dass es ein sehr gelungener Nachmittag war.

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