Attendorn schreibt: JuZ ruft Kinder und Jugendliche zum Mitmachen auf

Gedanken in der Corona-Krise


 von Symbol Christine Schmidt
© Symbol Christine Schmidt

Attendorn. Das Jugendzentrum (JuZ) Attendorn bietet in Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Olpe mit dem Projekt „Attendorn schreibt“ Kindern und Jugendlichen die Gelegenheit, ihren Empfindungen und Gedanken in der Corona-Krise freien Lauf zu lassen.


Das Leben der Kinder und Jugendlichen hat sich in den vergangenen Wochen verändert: Keine Schule, Eltern im Homeoffice, kein Besuch bei den Großeltern. Man darf sich nicht treffen und was mit Freunden unternehmen. Was empfinden die Kinder und Jugendlichen, welche Gedanken gehen ihnen durch den Kopf?
Ängste und Sorgen beschreiben
Unter dem „#Ich krieg‘ die Krise-mein Alltag mit Corona“ können Kinder und Jugendliche, die Lust und Spaß am Schreiben haben, ihre Gedanken und Gefühle aufs Blatt bringen und sich so ein Ventil verschaffen.

Dabei können sie ihren Alltag beschreiben, über ihre Ängste und Sorgen schreiben, was sie gut an dieser Zeit finden, was ihnen fehlt oder was sie vermissen oder eher nicht. Das kann in Form von Kurzgeschichten, Gedichten, Briefen, Tagebucheinträgen usw. erfolgen. Der Fantasie und der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Beiträge werden bei Facebook geteilt
Anna Orsini vom Jugendzentrum Attendorn freut sich „auf viele Beiträge der Schüler“ und rechnet mit der Unterstützung von Pune Yahyaei und Pilar Calero vom Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Olpe (KI) sowie der Mithilfe von Isabell Hoffmann (Buchhandlung Hoffmann), die einst das Projekt „Attendorn schreibt“ mit initiierte. 

Die Texte sollten drei Seiten nicht überschreiten und die Teilnehmer können in ihrer Muttersprache schreiben, sie werden übersetzt. Wer mitmachen möchte, kann mit seinen Namen unterschreiben oder unter einem Pseudonym (erfundenen Namen).

Die gesammelten „Werke“ werden dann bei Facebook geteilt (auf den Seiten Jugendzentrum und Attendorn schreibt). Sie werden auch in der Zeitschrift „Wir sind Attendorn“ veröffentlicht.
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