Im Restaurant „Himmelreich“ in Attendorn fand am Mittwoch, 2. Juni, „ALFA Bürgerdialog“ statt. Bei prominenter Besetzung der Parteispitze stellte sich die Allianz für Fortschritt und Aufbruch vor und diskutierte mit den Anwesenden über Themen wie die Flüchtlingskrise, das Rentensystem, ein mögliches Bargeldverbot und TTIP.
ALFA will nach eigenen Angaben „die neue Partei der bürgerlichen Mitte“ sein. Unter dem Motto „Wir sind die Bürger“ stellte Landesvorstandsmitglied Prof. Holger Schiele die Grundaus-richtung der neuen Partei dar, die darum bemüht sei, die jetzige Politik volksnäher zu gestalten. Prof. Ulrich van Suntum (NRW-Landeschef) erklärte in einem Impulsvortrag, wo ALFA seine politischen Schwerpunkte setzt. Der Regionsvorsitzende des ALFA-Regionsverbandes Süd-Ost NRW, Sven Oliver Rüsche, begrüßte die Besucher des Bürgerdialogs und moderierte die Fragerunde.´
Der stellvertretende Bundesvorstand, Reiner Rohlje, nahm Stellung zu den aktuellen TTIP-Verhandlungen und zeigte auf, warum ALFA derzeit für das umstrittene Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA ist. Als mittelständiger Werkzeugbauer aus Olpe konnte er an praktischen Erfahrungen aufzeigen, warum generell Freihandel gerade für ihn als exportgetriebener Unternehmer sehr wichtig ist.
Die Kreisbeauftragten, Gerd Hennes (Lennestadt) und Matthias Köster (Attendorn) standen im Anschluss der Veranstaltung für die zahlreichen Fragen bereit. „ALFA erlebte einmal mehr im Kreis Olpe eine von der CDU enttäuschte Mittelschicht“, fasste die Partei den Dialog zusammen. (LP)