Akrobatik und Witz bei der großen Prunksitzung der Kattfiller

Voll besetze Stadthalle am Großsonntag


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 von Ina Hoffmann
© Ina Hoffmann

Attendorn. Partystimmung, Schunkeln und gute Laune hieß es bei der fünfstündigen Prunksitzung der Kattfiller am Sonntag, 3. März, in der voll besetzten Stadthalle, die unter dem Motto „Sei kein Tor, trag´s mit Humor“ stand.


Pünktlich um 19.11 Uhr begann die Prunksitzung mit dem Einmarsch der neuen Tollitäten, Prinz Marc I. Rohrmann mit seinen Pagen Julius und Benedikt und Kinderprinz Michael I. Bilsing mit Pagen Sophie und Patrik  sowie dem Elferrat, begleitet von den Attendorner Garden. Gemeinsam schunkelten und sangen die Akteure gemeinsam mit dem Publikum „Immer lustig und in Form“.
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Akrobatik und Witz bei der großen Prunksitzung der Kattfiller
Im anschließenden Programm sorgten heimische und auswärtige Akteure für gute Stimmung. Natürlich gehören die Attendorner Garden am Großsonntag fest ins Programm: so zeigten die Mini-Biggesterne ihren neuen Schautanz rund um die „Sorgenfresser“, die Garde des Kinderprinzen, die Biggesterne und die Regimentstöchter führten ihre neuen Marschtänze auf und brachten mit ihren Auftritten die Stadthalle zum Kochen. Die Roten Funken ließen Tanzmariechen Daniela Poggel durch die Lüfte fliegen und auch die Attendorner Prinzengarde mit ihrem neuen Mariechen Natalie Martini zeigten ihren neuen Tanz vor dem begeisterten Publikum.
Tanzcorps aus Köln zu Gast
Für eine besondere Premiere auf der närrischen Bühne sorgte das „Tanzcorps Agrippina Colonia“, das Ehrentanzcorps der „KG Kölsche Figaros 1950“. Die Kölner Truppe begeisterte mit akrobatischen Hebefiguren.

Auch die Büttenreden kamen bei der Prunksitzung der Kattfiller nicht zu kurz: Bürgermeister Christian Pospischil stand auch in diesem Jahr wieder in der Bütt und nahm sowohl die Stadt als auch sich selbst auf die Schippe und erntete für seinen selbstironischen Beitrag Standing Ovations und viel Applaus.

Anja Geuecke alias „Hettwich vom Himmelsberg“ hat das Geschehen in der Hansestadt im vergangenen Jahr genau unter die Lupe genommen und wusste wieder zahlreiche Anekdoten zu berichten. Nach einigen Jahren Abstinenz kehrte ein alter Bekannter zurück auf die Bühne: Uli Selter sorgte mit seinem Auftritt für Lachtränen bei den Zuschauern.
Kölsche Töne sorgen für Partystimmung
Für den richtigen Soundtrack sorgte die kölsche Newcomer-Band „Planschemalöör“ . Hinter dem ungewöhnlichen Bandnamen verbirgt sich „Surfpop op Kölsch“. Ihr Auftritt begeisterte mit Charme und Tanzeinlagen, die an eine Boyband erinnerten. Die Lennestädter Band „Kölsch Connection“ ist inzwischen aus dem Karneval im Kreis nicht mehr wegzudenken und gab auch in diesem Jahr wieder alles, um die Zuschauer mit kölschen Cover-Hits von den Stühlen zu reißen und zum Mitsingen zu bringen.
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Akrobatik und Witz bei der großen Prunksitzung der Kattfiller
Natürlich durften auch die „Klein Colonias“ bei der Prunksitzung nicht fehlen. wenn bei „Jecke Tön“ oder „Kattfillerland“ über tausend Narren in den Gesang mit einstimmen. Aber auch aktuelle Hits laden ein, auf die Stühle zu steigen

Nach dem fünfstündigen Programm sorgte die Formation „sam-Tanzmusik“, auch bei der Kattfiller-Sause am Veilchendienstag spielt, für Tanzmusik bis in die frühen Morgenstunden.
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