700 Pfandflaschen gegen warme Mahlzeiten eingetauscht

Firmprojekt „Mittellos“ spendete für Familien im Caritas-AufWind Kindergarten Attendorn


Die Firmlinge übergeben zusammen mit Andrea Müller (links) den Spendenscheck an Kindergarten-Leitung Janine Markowski-Höfer (zweite v.l.) von privat
Die Firmlinge übergeben zusammen mit Andrea Müller (links) den Spendenscheck an Kindergarten-Leitung Janine Markowski-Höfer (zweite v.l.) © privat

Attendorn. Sechs Firmbewerber aus Attendorn haben jetzt im Rahmen der Aktion „Ihre Pfandflaschen = 1 warme Mahlzeit!“ Geld für bedürftige Familien gesammelt.


Das Firmprojekt „Mittellos“ wurde gemeinsam von der Vorsitzenden der Caritaskonferenz St. Johannes Baptist Attendorn, Andrea Müller, und der Caritas-Koordinatorin Mechthild Tilke begleitet. Dabei befassten sich die sechs Firm-Bewerber mit dem Projektthema „Armut in Attendorn“, hier insbesondere mit Wohnungslosen, minderjährigen Flüchtlinge und ärmeren Familien mit Kindern.

In diesen Zusammenhang veranstalteten die jungen Leute ihre Aktion  ,,Ihre Pfandflaschen = 1 warme Mahlzeit!“ am Rewe-Getränkemarkt und im Rewe-Center. Mit dem erhaltenen Geld sollten bedürftige Familien im Caritas-AufWind Kindergarten Attendorn bei der Mittagsessen-Ausgabe unterstützt werden.
180 Euro für den guten Zweck
Viele Menschen wurden dabei von den Firmlingen angesprochen und gaben ihr Pfandgut für den guten Zweck ab. Am Ende freuten sich die Firmlinge sehr, eine stattliche Summe von 180 Euro zusammen bekommen zu haben. Dies entspricht einer Anzahl von über 700 Pfandflaschen, die abgegeben wurden.

Die Firmlinge besuchten im Nachgang den Caritas-AufWind Kindergarten und übergaben der Leitung Janine Markowski-Höfer die Spende.  Diese freute sich ebenfalls sehr über die Unterstützung: „Familien mit Teilhabepaket müssen einen Euro pro Mittagessen für ihr Kind zahlen. Wir haben einige Eltern hier, für die dieser vergleichsweise geringe Betrag im Monat dennoch eine große Belastung darstellt. Mit den 180 Euro können damit nun 180 warme Mahlzeiten finanziert werden.“
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